+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
In jener Zeit
1 erzählte Jesus den Hohenpriestern und den Ältesten das folgende Gleichnis:
2 Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete.
3 Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen.
4 Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit!
5 Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden,
6 wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um.
7 Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen.
8 Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert eingeladen zu werden.
9 Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein.
10 Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten alle zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen.
11 Als sie sich gesetzt hatten und der König eintrat, um sich die Gäste anzusehen, bemerkte er unter ihnen einen Mann, der kein Hochzeitsgewand anhatte.
12 Er sagte zu ihm: Mein Freund, wie konntest du hier ohne Hochzeitsgewand erscheinen? Darauf wusste der Mann nichts zu sagen.
13 Da befahl der König seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße, und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.
14 Denn viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt.

In unseren Gemeinden leben viele Menschen, die ihre Wurzeln in anderen Ländern und Kulturen haben. Menschen, die vor Jahrzehnten als Gastarbeiter aus der Türkei oder Jugoslawien gekommen sind und mit ihren Kindern oder Enkeln geblieben sind; Flüchtlinge aus Bosnien, die in den Kriegswirren der 1990er Jahre bei uns Aufnahme gefunden haben; und vor allem die vielen Menschen, die in den letzten Jahren bei uns um Asyl angesucht haben und vielfach noch auf ihren Bescheid warten.
Information – Begegnung - Unterstützung
„Brücken bauen“ ist ein pastorales Projekt des Dekanates Andorf. Es will die Lage dieser „Fremden“ sehen und im Geist Jesu darauf reagieren. Ein Team von 9 Personen unter der Leitung von Martin Brait trägt die Aktivitäten von Brücken bauen.
Aktivitäten von Brücken bauen
Kontakte
mit Betreibern und Betreuern von Quartieren von Asylwerbern
Gemeinsame Veranstaltungen
für ÖsterreicherInnen und AsylwerberInnen
Regelmäßige Begegnungen
von Mitgliedern verschiedener Religionsgemeinschaften im Bezirk Schärding
Buchverleih
zu den Themen Flucht, Asyl, Religionen im Pfarrhof Schärding
Interreligiöses Gebet
als Zeichen des Miteinanders am Nationalfeiertag am Stadtplatz Schärding
Zeller Schlossgespräche
Alle 2 Jahre laden wir zu einer hochkarätigen Tagung im Bildungsschloss Zell/Pram zum Thema Religion(en) und Gesellschaft
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Unsere Angebote an die Pfarren:
Gestaltung von Gottesdiensten zum Themenbereich Fremd sein, Flucht und Asyl, Religionen.
Predigten zur Thematik
Organisation und Durchführung von Vorträgen
Unterstützung bei der Durchführung von Veranstaltungen (Interkulturelles Frühstück, Pfarrkaffee…)
Beiträge für die Pfarrblätter
Kontakt:
Martin Brait Tel: 0676/8776 5731; mail: martin.brait@dioezese-linz.at